Gemeinde St. Lambertus

St.Lambertus Essen-Rellinghausen
St.Theresia Essen-Stadtwald

Mit der Erweiterung der Pfarrei St. Lambertus im Februar 2008 wurde die Gemeinde St. Theresia in Stadtwald mit der Gemeinde St. Lambertus in Rellinghausen vereint. Seither gehören zur Gemeinde St. Lambertus 2 Kirchen : die tausendjährige Stiftskirche St. Lambertus und die Filialkirche  St. Theresia vom Kinde Jesus.

 

Aufgrund der engen Beziehung des Tochterstiftes Rellinghausen zum Stift Essen hatte die Stiftskirche St. Lambertus , um 990 von der Äbtissin Mathilde gegründet, Bedeutung für die Geschichte der Stadt Essen.

 

Im 11./12. Jh. entstand eine dreischiffige Basilika, die um 1300 eine gotische Erweiterung erfuhr. Wegen Einsturzgefahr musste diese romanische Pfeilerbasilika 1822 abgebrochen werden. Die heutige Stiftskirche wurde 1826-29 als flachgedeckter klassizistischer Neubau unter Einbeziehung des romanischen Westturmes errichtet, an dessen Planung der preussische Regierungsbaumeister C.F. Schinkel mitwirkte. Kunsthistorisch bedeutsam

sind die tausendjährige Krypta, der aus einem Ruhrsandstein gefertigte

Taufstein (13. Jh.), eine Monstranz, Messkelch und Messgewand von 1750, die Flentrop-Orgel ( 1993 ) und der Radleuchter von  Prof. Gernot Rumpf, Neustadt ( 1995 ).

 

 

 

Das Zentrum der Gemeinde St. Lambertus mit der Stiftskirche und ihrem Kirchhof ( um 1000 ), dem ehemaligen Konventsgebäude ( 16. Jh., heute Gaststätte  „ Altes Stiftshaus“ ), dem Brauhaus des Stiftes ( 17. Jh. ) als Pfarrheim, dem  Pastoratshaus ( 1789 ), der ehemaligen Schule ( 1836, heute Gaststätte „ Alte Dorfschänke „),   weiteren zweigeschossigen Fachwerkhäusern sowie dem angrenzenden Stiftplatz liegt im Herzen

Rellinghausens zwischen Frankenstrasse, Rellinghauser Strasse und der Strasse am Glockenberg.

 

Die Gemeinde pflegt die Tradition des Annenfestes am und um den 26. Juli.

Dieser Brauch erinnert an den Hostienraub im Jahre 1516. Begleitet von der Eucharistischen Ehrengarde ziehen Sakramentsprozessionen von der Annenkapelle zur Stiftskirche .

 

Die Filialkirche St. Theresia wurde im Jahr der Gründung des Bistums Essen von Bischof Dr. Franz Hengsbach am 11. Okt. 1958 eingeweiht. Besonders erwähnenswert sind die Buntglasfenster ( Hans Lang, Köln ,1959/1977 ), das Retabel ( Hildegard Bienen, Marienthal, 1985 ) hinter dem Altar sowie der  Osterleuchter und der Ambo derselben Künstlerin, die Klais-Orgel ( 1971 ) und die Stele mit Reliquien der Kirchenpatronin, hl.Theresia vom Kinde Jesu.

 

Nach der Vereinigung der Gemeinden St. Theresia und St. Lambertus wird das Gemeindeleben geprägt durch folgende Gemeinschaften

(weitere Informationen: siehe Gruppen / Einrichtungen ) :